Startseite>Musik>Schlossgartenkonzerte>Programminformationen Juli 2005

Sonntagskonzerte im Schlossgarten:

Eintritt frei, für Ihre Unterstützung durch eine kleine Spende sind wir aber dankbar

 

Achtung: dieses Konzert beginnt ausnahmsweise erst um 11.30 Uhr !
(wegen des Ökumenischen Gottesdienstes am Sonntag, 10.07.05 um 10.00 Uhr auf dem Schlossplatz)
Bei Regen findet das Konzert im Redoutensaal statt.

 

Sonntag, 10. Juli um 11.30 Uhr

Kinder und Familienkonzert
Große Musik für kleine Hörer

  • Marc-Antoine Charpentier (1643-1704): Prélude aus dem Te Deum
    (Eurovisionshymne)
  • George Bizet (1838-1875): Ouvertüre aus Carmen
  • Edward Elgar (1857-1934): Pomp and Circumstance March No. 1
    (Land of Hope and Glory)

Ausführende:
Sinfonieorchester der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Leitung: Dr. Julian Tölle
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer

Das Sinfonieorchester der Universität
Seit 3 Jahren gibt es an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg wieder ein großes Sinfonieorchester. Angebunden und lokalisiert ist es an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in Nürnberg an das Fach Musikpädagogik.
Die meisten Musiker studieren Musik für das Lehramt, es steht aber allen Studierenden der Universität offen.
Im künstlerischen Bereich liegt der Schwerpunkt auf dem sinfonischen Repertoire und Solokonzerten mit Künstlern der Region; in Kinderkonzerten laden wir Schülerinnen und Schüler ein, Freude und Interesse an klassischer Musik zu erleben.
Die Leitung hat Dr. Julian Tölle.

Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer
studierte an der Hochschule für Musik, München, Musik für das Lehramt an Gymnasien und Violoncello, anschließend Psychologie (Diplom) ebenfalls in München.
Von 1985 – 2001 war er Musiklehrer am Gymnasium und Staatlicher Schulpsychologe.
1993 Promotion mit einer Studie zu Alltag und Lebenswelt von Musiklehrern an Gymnasien; seit 2001 Professor für Musikpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Hier bildet er Studierende für das Lehramt Musik an Grund-, Haupt- und Realschulen aus, organisiert Fortbildungsprojekte und Modellversuche zum Klassenmusizieren an verschiedenen Schularten und setzt seine an der Schule sehr erfolgreich praktizierten Musicalproduktionen an der Universität fort.
In dem Projekt Klassic-Co werden durch verschiedene Aktionen den Kindern Wege zur klassischen Musik angeboten.

Dr. Julian Tölle
studierte u.a. in München und Wien Kirchenmusik, Gregorianik, Schulmusik, Chor-Dirigieren, Musikwissenschaft und Theologie.
Anschließend promovierte er mit einer Arbeit über das Spätwerk Olivier Messiaens.
Seit 1998 lehrt er als Akademischer Rat an der EWF der Universität Erlangen-Nürnberg. 1994-2001 war er Künstlerischer Leiter des renommierten Amadeus-Chores.
Zum Künstlerischen Leiter des Hans Sachs-Chores wurde er Anfang 2000 berufen. Als Chor-Dirigent arbeitete er u.a. mit den Münchner Symphonikern, den Nürnberger Symphonikern, den Augsburger Philharmonikern sowie dem Georgischen Kammerorchester und dem Kammerorchester Schloss Werneck zusammen.

KlassicCo
Das Institut für Musikpädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg hat sich zum Ziel gesetzt, klassische Musik für Kinder und Jugendliche wieder attraktiv zu machen.
Klassische Musik soll einen eigenen Wert innerhalb der verschiedenen jugendspezifischen Musikrichtungen erhalten. Als eine neutrale Institution übernimmt die Universität für den gesamten Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen die Konzeption, Koordinierung und Planung von neuartigen Klassik-Aktionen.
Für alle Altersklassen werden passgenaue „Klassik-Konzepte“ entwickelt.
Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit allen Institutionen, die auf dem Gebiet der klassischen Musik tätig sind. Unterstützt und gefördert wird KlassicCo durch den Bayerischen Musikfonds und den Bezirk Mittelfranken.

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Sonntag, 17. Juli 2005, 11.00 Uhr

Swing Time – von Glenn Miller bis Beatles
Swing Company Schwabach

Leitung: Kjell-Even Nygard

Klassischer Big-Band-Sound mit Melodien von Glenn Miller und Zeitgenossen, Evergreens u.a. von den Beatles sowie zeitgenössische moderne Big-Band-Arrangements stehen auf dem Programm der Swing Company Schwabach.

Die Swing Company ist die Big Band der Adolph-von-Henselt- Musikschule Schwabach und wurde vor zwölf Jahren gegründet.
Hierbei handelt es sich nicht um eine ausgesprochene Schülerband, sondern eher um einen musikalischen Schmelztiegel für junge und junggebliebene Musiker.
Wie der Name „Swing Company“ schon sagt, besteht das Repertoire überwiegend aus „Swing-Klassikern“, aber auch modernere „Hits“ sind der Big Band bestens vertraut.
Gründer und Leiter ist Kjell-Even Nygard, der auch als Lehrer für Blechblasinstrumente an der Adolph-von-Henselt-Musikschule Schwabach unterrichtet.

Die Swing Company besteht aus dreiundzwanzig Musikerinnen und Musikern sowie einer Sängerin und ist folgendermaßen besetzt:

  • Gesang: Sybille Lietzmann
  • Saxophon: Georg Bauer, Martina Fricke, Wolfgang Herfrid, Herbert Meyerdirks, Thomas Nagel, Klaus Neunhoeffer, Herbert Schiener, Helene Steuer, Gudrun Zuther
  • Trompete: Johannes Biburger, Christian Eberlein, Michaela Eckhardt, Stefan Gloser, Petra Hippelein, Doro Mergner, Florian Rampelt
  • Posaune: Martin Bauer, Christof Pickart, Christoph Reichard
  • Klavier: Gerhard Rolz
  • Gitarre: Michael Häußler
  • Bass: Karl-Heinz Biburger
  • Schlagzeug: Julia Mach

Die musikalische Leitung hat Kjell-Even Nygard, der auch durch das Programm führt.

Kjell-Even Nygard wurde 1946 geboren. Er absolvierte seine Orchestermusikausbildung mit Hauptfach Trompete am Musikkonservatorium Oslo, am Bayer. Staatskonservatorium für Musik in Würzburg und an der Staatl. Hochschule für Musik in München bei Prof. W. Uhlemann.
Nach dem Studium war er Trompeter des Philharmonischen Orchesters der Stadt Bielefeld, danach Solo-Trompeter der Nürnberger Symphoniker.
Sein Studium zum Kapellmeister schloss er bei Jenö Hukvari ab.
Seit 1981 ist er Lehrer für Blechblasinstrumente an der Musikschule der Stadt Schwabach, sowie Leiter des "Brass-Ensembles" und der "Big Band" der Musikschule Schwabach, außerdem stellvertretender Bezirksdirigent des Nordbayerischen Musikbundes.

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Sonntag, 24. Juli 2005, 11.00 Uhr

Ensemble Allegra Nürnberg

Klassik bis Classics für Oboe und Streichtrio

  • Wolfgang A. Mozart:
    Quartett C-Dur, KV 285 für Oboe und Streichtrio
    (1756-1791) Allegro, Adagio, Rondo-Allegro
  • Wolfgang A. Mozart:
    „ Türkischer Marsch“ für Oboenquartett
  • Joseph Haydn:
    Streichtrio G-Dur op. 53
    (1732-1809) Presto
  • Ludwig van Beethoven:
    Variationen über „Reich mir die Hand...“ (Don
    (1770-1827) Giovanni) für Oboe, Violine, Viola, Wo O 28
  • Antonin Dvorák:
    Englischhornszene aus der “Neuen Welt”
    (1841-1904) Adagio
  • Johann Strauß:
    Fledermaus – Ouvertüre für Oboenquartett
    (1825-1899)
  • Johannes Brahms:
    Ungarischer Tanz Nr. 3 g-moll für Oboenquartett
    (1833-1897) Allegro
  • Robert Stolz Zigeunerlied für Streichtrio
    (1880-1975) und andere Evergreen-Überraschungen!
  • Leonard Bernstein:
    „America“
    (1918-1990)

Ausführende:
Birgit Heller-Meisenburg – Oboe
Christof von der Heyden – Violine
Christian Heller – Viola
Gernot Nutzenberger – Violoncello

Birgit Heller-Meisenburg, Oboe
Mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ in Oboe und Klavier. Oboenstudium an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. H. Holliger. 1988 Diplom. Weiterstudium am „Mozarteum“ Salzburg, u.a. „historische Aufführungs-praxis“ bei N. Harnoncourt. Barockoboenstudium an der Musikhochschule Wien bei Hans-Peter Westermann. Meisterkurse bei G. Hunt und W. Liebermann. Seit 1995 Lehrauftrag an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth. Mit-wirkung beim „Concilium Musicum“ Wien. Solo und Kammerkonzerte im In- und Ausland.

Christof von der Heyden, Violine
Erster Preis bei Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Streichquartett. 1986 Studium an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. G. Falkenroth. 1991 Diplom. Im gleichen Jahr Engagement als Vorspieler der ersten Violi-nen bei den Nürnberger Symphonikern. Seit 1992 Lehrauftrag für Violine an der Universität Erlangen/ Nürnberg. Zahlrei-che Kammerkonzerte und Rundfunkaufnahmen.

Christian Heller, Viola
Studium an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. A. Schäfer und am „Mozarteum“ Salzburg bei Prof. Th. Riebl. 1989 Diplom. Zusätzlich Dirigierstudium bei Prof. M. Gielen und Seminare über „historische Aufführungspaxis“ bei N. Harnoncourt. Meisterkurse bei U. Koch, S. Collot und I. Brown. Mitwirkung bei Rundfunkaufnahmen, u.a. als Solist mit dem Kammerorchester „Wiener Akademie“. Seit 1993 Lehrauftrag für Violine/Viola an der Universität Erlangen/Nürnberg. Mitglied der Nürnberger Philharmoniker. Fallweise Mitwirkung beim „Concilium Musicum“ Wien. Konzertreisen in Euro-pa, Vorderasien und Amerika.

Gernot Nutzenberger, Violoncello, als Gast
Studium bei Prof. D. Grosgurin sowie Prof. M. Flaksman an der Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim und an-schließend in der Meisterklasse von Prof. X. Jankovic an der Hochschule für Musik Würzburg. Meisterkurse u.a. bei J. Starker, D. Shafran, B. Greenhouse und dem Geiger D. Zsigmondy. Beschäftigung mit Barockcello und „Alter Musik“ auf Kursen bei A. Bylsma, G. Darmstadt und N. Harnoncourt. Solist u.a. beim Lutoslawskifestival Stettin und den Heidelber-ger Mozartwochen sowie im Rahmen einer Tournee mit zeitgenössischer Musik von Joseph Tal durch die Neuen Bundes-länder und Polen. Preisträger mehrerer Wettbewerbe, zuletzt mit dem Ensemble Aulos ViVaCe den Folkwangpreis 2003. CD- sowie Rundfunkeinspielungen. 1997 bis 2002 Solocellist der Münchner Symphoniker. Seit 2002 Mitglied der Nürn-berger Symphoniker.


Das Ensemble Allegra wurde 1989 gegründet und konzertierte bereits im ersten Jahr seines Bestehens im Beiprogramm der Salzburger Festspiele. Seither führen Konzertreisen die vier Musiker durch Deutschland, Österreich und Frankreich. 1999 entstand ihre erste CD. Im Jahr 2000 folgten Aufnahmen mit dem Bayrischen Rundfunk.
Die verschiedenen Besetzungsvarianten des Ensembles machen sowohl den reinen Streicherklang des Streichtrios, den volltönenden Klang des Oboenquartetts als auch andere Kombinationen in Dreier- oder Zweierbesetzung möglich. Durch die Einbeziehung des Englischhorns wird die Klangfarbenpalette noch besonders bereichert. Das Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, wird neben der Hinzunahme bekannter Literatur durch niveauvolle, selten gehörte Werke, ständig erweitert.

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Sonntag, 31. Juli 2005, 11.00 Uhr
Essay in Jazz –
Zum 75. Geburtstag von Werner Heider

Cabaza Percussion Quartet, Berliner Saxophon Ensemble und Stefan Hippe (Akkordeon)

Programm:

  • „Essay in Jazz“ – für Saxophon-Quartett (1957)
  • „Fünf Stücke“ auf dem Akkordeon – für Lara (2004/05)
    I. Kleiner Walzer, II. Spaziergang, III. Frecher Bursche, IV. Morgenlied, V. „wille nicht“ (Uraufführung)
  • „Cabaza“ – für vier Cabazas und vier Spieler (1998)
  • „Gymnastik“ – für Saxophon-Quartett (2000)
    I. Gymnastik, II. Entspannung, III. Zwölf variable Übungen, IV. Entspannung, V. Gymnastik
  • „Orangerie-Blues“ – für Akkordeon solo (2005, Uraufführung)
  • „In der Höhe“ – für Crotales (2001)
  • „Old Man“ – Jazz-Ballade – für Saxophon-Quartett (1963)
  • „Hundert Wirbel zum Ende des Jahrtausends“
    für vier Trommler (1998)


Ausführende:

Cabaza Percussion Quartet
Hermann Schwander
Roland Schmidt
Hans-Günter Brodmann
Axel Dinkelmeyer

Berliner Saxophon Ensemble
Norbert Nagel (Sopransaxophon)
Alexander Darashkevich (Altsaxophon)
Bettina Matt (Tenorsaxophon)
Anne Voigt (Baritonsaxophon)

Akkordeon
Stefan Hippe


Werner Heider, Jhg. 1930, kann auf ein überaus erfolgreiches Wirken als Komponist, Pianist und Dirigent sowie als Gründer und künstlerischer Leiter des „ars nova ensembles nürnberg“ zurückblicken.
Als Komponist in der modernen „ernsten“ Musik und im Jazz gleichermaßen zu Hause, versucht Werner Heider in vielen seiner Werke eine Annäherung zwischen diesen beiden Stilen.
Ü ber 100 Kompositionen wurden bisher veröffentlicht, über 50 davon auf CD und anderen Tonträgern. Seine Kompositionen haben längst internationale Anerkennung errungen.
Werner Heider wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt er u.a. den 1. Kompositionspreis der Stadt Stuttgart (1965), Villa-Massimo-Stipendium Rom (1965 und 1967), Kulturpreise der Städte Erlangen (1968), Fürth (1970) und Nürnberg (1990), Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (1985), Otto-Grau-Kulturpreis (1995), Kulturpreis der Friedrich-Baur-Stiftung (1999).

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